Trevibrunnen

In dieser Folge nehme ich euch mit nach Rom. Ihr erfahrt mehr über die Brunnen, das Wasser in Rom und warum wir täglich tausende Münzen in den Trevibrunnen werfen.

bella Italia > Folge 13:

Eine Geschichte über das römische Wasser und das Wünschen.

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Brunnen in Rom

Rom ist nicht nur als Stadt der Liebe oder Stadt der Kirchen, sondern auch als Stadt der Brunnen bekannt. Und das hat einen guten Grund: So gibt es in ganz Rom über 2.500 Brunnen, aus welchen man das Wasser bedenkenlos trinken kann. In fast jeder Gasse gibt es die charakteristischen, zylindrischen Wasserspender aus Gusseisen, die von den Einheimischen „Nasone“ genannt werden. Ins Deutsche übersetzt bedeutet das so viel wie „große Nase“, da die Gestalt dieser Brunnen tatsächlich an eine Nase erinnert. Erstmals gab es diese Nasoni 1874, da man der Öffentlichkeit gratis Trinkwasser zur Verfügung stellen wollte. Aber auch aus vielen anderen Brunnen der Stadt, kann man das Wasser trinken – angeblich sogar aus dem Trevibrunnen, da dessen Wasser aus der antiken Wasserleitung Aqua Virgo (Aqua Vergine) stammt.

Der Trevibrunnen

Wenn auch das Aquädukt, das den Trevibrunnen speist, ihren Ursprung 19 vor Christus hat, ist der Brunnen, so wie wir ihn heute kennen, vergleichsweise relativ jung. 1732 hat man mit dem Bau des Brunnens unter der Leitung des Künstlers Nicola Salvi begonnen. Der Brunnen wurde 1735 eingeweiht und 1762 schließlich komplett fertiggestellt.