Engelsburg

Diese Folge wurde gemeinsam mit museos.com produziert. Ich erzähle euch, warum ich auf Grund von Covid-19 länger als geplant in Wien war. Ihr erfahrt mehr über die Gründungsgeschichte Roms und warum die tausend Jahre alte Geschichte des Engels auf der Engelsburg heute noch relevant ist – und das mehr denn je.

bella Italia > Folge 5:

Ein Engel befreit Rom von der Pest und warum diese Geschichte noch immer aktuell ist.

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Engelsburg
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Inhaltsverzeichnis

01:36 | Covid-19, und alles war anders
04:23 | Die Entstehung Roms, das Imperium Romanum
06:37 | Kaiser Hadrian, der "Reisekaiser"
07:30 | Die Engelsburg, das Mausoleum Hadrians

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Bei Sonnenuntergang zeigt sich die Engelsburg von ihrer besten Seite. Der letzte Einlass ist um 18:30 Uhr, um 19:30 Uhr schließt sie.

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Gönn dir einen Kaffee oder ein Gläschen Wein in der Bar der Engelsburg mit Blick auf den Petersdom. So ein nettes Flair hat man nicht jeden Tag.

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Nimm Kopfhörer für dein Smartphone mit! Es gibt die Möglichkeit eine gratis App mit Audioguide downzuloaden. (Die App ist zwar ein bisschen umständlich, aber trotzdem ist es nett etwas Geschichte zur Burg zu hören. Noch besser ist es natürlich einen Tourguide zu buchen!)

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Es lohnt sich, die Eintrittskarten für die Engelsburg vorab hier zu kaufen.

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Falls du noch zum Petersdom musst, dann lass dich nicht täuschen: er wirkt zwar so nah, es trennt sie aber doch knapp ein Kilometer.

meine Empfehlungen

Produkte, die euch mehr über die Geschichte Roms erzählen oder euch die Engelsburg nach Hause bringen:

Lies das Buch von Michael Sommer, das über Rom, den Aufstieg und Untergang berichtet.

Die Geschichte von Dan Brown beschreibt die Engelsburg aus einem anderen Blickwinkel.

Diesen Bildband mag ich aufgrund seiner schönen Bilder und  Beschreibungen sehr.

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... zum Museum

Die Engelsburg diente auch als Zufluchtsort der Päpste, die durch einen 800 Meter langen Geheimgang (Pasetto) ab dem 13. Jahrhundert heimlich vom Vatikan in die Engelsburg flüchten konnten. Einige Zimmer der Engelsburg waren Wohnräume der Päpste, andere waren Waffenräume, Bibliotheken oder Schatzkammern. Die Engelsburg wurde aber auch als  Gefängnis oder als Ort für Hinrichtungen genutzt. Seit 1870 steht sie auf italienischem Staatsgebiet (nicht also, wie fälschlicherweise gedacht, im Vatikan) und seit 1906 ist sie als Museum für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein Gebäude, das Geschichte geschrieben hat und stetig in Veränderung und Bewegung ist – wie die Stadt Rom selbst.

Vom Mausoleom ...

Dass wir heute eine Engelsburg in Rom finden, haben wir dem Papst Gregor dem Großen zu verdanken, dem hier auf der Burg im Jahr 590 der Erzengel Michael erschien. Dieser (Engel) gab ihm zu verstehen, dass Rom von der Pest befreit werde. Dass der Engel überhaupt auf einer Burg erscheinen konnte, haben wir wiederum dem Kaiser Hadrian (117–138) zu verdanken. Dieser hatte nämlich noch zu Lebzeiten sein Mausoleum errichten lassen. Dieses Mausoleum wurde im 3. Jahrhundert zu einer Burg umfunktioniert. 

Wovon ich überzeugt bin

Wenn ich an die Weltmacht Rom und die Pandemie denke, dann bin ich von folgendem überzeugt: Rom ist knapp 3000 Jahre alt und ging nie unter – auch wenn die Stadt durch Kriege oder Krankheiten, Land, Macht und Bevölkerung verlor. Eine Krankheit, unter der Rom sehr stark gelitten hat, war die Pest im 6. Jahrhundert und die ewige Stadt steht immer noch. Ähnlich wird es sicher auch mit Covid-19 im 21. Jahrhundert sein.  

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