Kolosseum I

In dieser Folge erzähle ich euch etwas über das Kolosseum. Ihr hört, was mich mit dem Kolosseum verbindet und warum hier nicht nur in der Antike Blut geflossen ist, sondern dies auch heute noch der Fall ist. Es ist Teil 1 von weiteren Kolosseum-Folgen.

bella Italia > Folge 7:

Eine Hommage ans Kolosseum und warum es für mich das Herz ist, das Blut in die Adern Roms pumpt.

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Politik und Entertainment

Die gesamte Architektur und die Organisation im Stadion waren zu 100% durchdacht. Es gab ein Sonnensegel-Dach, Trinkwasserbrunnen und Toiletten, sodass die Zuseher und Zuseherinnen (ja, auch Frauen waren im Kolosseum erlaubt) auch den ganzen Tag im Kolosseum verbringen konnten. Veranstalter der Spiele war der Kaiser und der verfolgte ein Ziel: er wollte sich beliebt machen. Das Volk sollte zusammenkommen und Spaß  haben. Es sollte von der eigentlichen Politik, von Problemen und Ängsten, abgelenkt werden. Das Kolosseum hat also schon vor knapp 2000 Jahren das gemacht, was es heute auch noch tut: Es verbindet. 

Das Kolosseum

Das Kolosseum, als Wahrzeichen der ewigen Stadt bekannt, wird seinem Ruhm gerecht. Es wurde als Stadion für Tierhetzen und Gladiatorenkämpfe im 1. Jahrhundert (zwischen 72 und 80/82) erbaut. Das Stadion hatte 80 Eingänge, 5 Etagen und bot Platz für 50.000 bis 80.000 Menschen. Im Kolosseum stand Action und Entertainment am Tagesprogramm – von morgens bis abends wurde das Volk mit verschiedenen Shows, Spielen und Kämpfen unterhalten. Das Kolosseum (in der Antike eigentlich als Amphitheatrum Flavium bekannt) war allerdings nicht täglich geöffnet, denn ein „Show-Tag“ war mit viel Aufwand und Organisation verbunden.