Pantheon

Diese Folge wurde gemeinsam mit museos.com produziert. Sie widmet sich dem Pantheon und gibt gleichzeitig Einblick über die Vielfalt Roms. Ihr werdet hören, wie die unentdeckte Leidenschaft zu meiner Berufung wurde.

bella Italia > Folge 4:

Vom Kulturbanausen zum Tourguide und warum alte Steine doch spannend sind.

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Pantheon
00:00 / 01:04

Inhaltsverzeichnis

01:32 | In Rom, als Kulturbanause
04:52 | Kirchen und Obelisken, eine Einführung
06:58 | Das Pantheon, und seine Geschichten 

1

Früh aufstehen lohnt sich, um das Pantheon in seiner vollen Pracht (und ohne Menschenmassen) zu sehen. Das Pantheon öffnet seine Tore um 08:30 Uhr (außer sonntags um 09:00 Uhr).

2

Da das Pantheon eine Kirche ist, müssen bei einer Besichtigung die Schultern und Knie bedeckt sein.

3

Nicht unweit vom Pantheon befindet sich eine der besten Eisdielen Roms: Die Gelateria della Palma mit 150 Eissorten (Via della Maddalena, 19-23)

4

Wer guten Kaffee mag, der soll im Tazza d'Ora einen Espresso trinken. Dieses befindet sich direkt neben dem Pantheon (Via degli Orfani, 84)

5

Die Stadtführung, die euch mehr über das Pantheon und über Rom erzählt: Highlightstour durch Rom

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In Folge 11 erzähle ich mehr über den Circo Massimo, Wagenrennen und schlaue Füchse.

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Die Kuppel

Berühmt ist das Pantheon vor allem wegen seiner großen Kuppel. Die einst mit Bronze überzogene Kuppel hat einen Durchmesser von 43,3 Metern. Um das Gewicht der Kuppel zu reduzieren, hat man sie in fünf Ringe mit jeweils 28 Kassetten eingeteilt. Dadurch wird aber nicht nur das Gewicht verringert, sondern auch die Akustik verbessert. An der Kuppelspitze befindet sich ein neun Meter breites Loch, das sogenannte Oculus, das als Sonnenuhr genutzt werden konnte bzw. kann. Bei Regen regnet es durch diese Öffnung in das Pantheon, weshalb es 21 kleine Löcher im bunten Marmorboden (original Marmorboden!) gibt, die eine Ablussfunktion haben.

Das Pantheon

Das Pantheon war einst ein Tempel, der allen Göttern geweiht war. Er wurde bereits 25 v. Chr. von Marcus Agrippa in Auftrag gegeben. Doch nach etwa hundert Jahren (im Jahr 80 und 110) wurde der Tempel gleich zwei Mal durch einen Brand sehr stark beschädigt. Sein heutiges Aussehen verdankt das Pantheon dem Kaiser Hadrian, der 125 n. Chr. den Tempel wieder aufbauen ließ. Später, im Jahr 609, wurde der Tempel zu einer Kirche umfunktioniert und der heiligen Maria und den Märtyrern geweiht. Das Pantheon ist heute aber nicht nur eine Kirche, sondern auch ein Grab – zum Beispiel des Künstlers Raffaels oder der Könige Emanuele II und Umberto I.

Mein Lieblings-Elefant

Berninis Elefantino mit seinem Obelisken auf dem Rücken vor der Kirche Santa Maria sopra Minerva ist für mich etwas ganz Besonderes. Ich liebe nicht nur den Blick, den man von dort auf das Pantheon hat, sondern verbinde den Ort auch mit meiner Schwester, der ich jedesmal, wenn ich dort vorbeigehe, ein Foto sende. 

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