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Diese Folge nimmt euch mit auf eine kulinarische Reise nach Süditalien. Auf Gastfreundlichkeit und qualitatives Essen legen die Italiener und Italienerinnen sehr viel Wert – aber auch auf ihre Feiertage. So gibt es Mitten im August den (fast?) wichtigsten Feiertag im Jahr und der muss auch richtig gefeiert werden.

bella Italia > Folge 2:

Zu Besuch in Süditalien und eine Liebeserklärung an das italienische Essen.

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Arancini und Granita

Die Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden sind nicht nur in der  Sprache erkennbar, sondern auch im Lebensstil und den Gepflogenheiten. So wird vor allem im Süden noch sehr traditionell und regional gekocht. Jede Region hat ihre eigenen Spezialitäten, auf die sie stolz ist. Diese Speisen werden mit Stolz zubereitet und mit Leidenschaft gegessen. Arancini zum Beispiel, sind aus Sizilien nicht weg zu denken: Leckere fritierte Reisbällchen, die mit Sugo gefüllt sind. Und granita, das halbgefrorene Eis, das mit einem Brioche zum Frühstück gegessen wird.

Nord- und Süditalien

Die Nord-Süd-Problematik ist in Italien lange noch kein Thema der Vergangenheit. So wird der Süden Italiens zwar als Touristenparadies gesehen, gleichzeitig aber auch als zurückgebliebener, ärmer und mafia-kontrollierter als der Norden. Menschen aus dem Süden ziehen in den Norden, um dort zu studieren und/oder zu arbeiten, weil die Möglichkeiten in Norditalien tatsächlich besser sind. Und das, obwohl es in der Antike und im Spätmittelalter eigentlich der Süden war, der als Zentrum von Multikulturalität, religiöse Toleranz und wirtschaftlichem Handeln galt. Seit Beginn der Neuzeit hat sich das Blatt gewendet und der Süden Italiens wurde heruntergewirtschaftet.