Circo Massimo

Diese Folge wurde gemeinsam mit www.rom-museum.com produziert. In dieser erzähle ich euch mehr über den Circus Maximus, die Wagenrennen und warum ich finde, dass der Römer raffiniert wie ein Fuchs (gewesen) ist.

bella Italia > Folge 11:

Ein Ausflug zum Circus Maximus und eine Geschichte über schlaue Füchse.

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Die Rennbahn

Ja, wo heute nicht viel mehr als eine 600 Meter lange und 140 Meter breite Wiese zu sehen ist, sind damals Wagenlenker um die Wette gefahren. Es gab verschiedene Teams und verschiedene Wägen. So waren die einen Wägen mit zwei Pferden ausgestattet und die anderen mit vier (Quadriga). Die Wägen und die Fahrer hatten kaum Gewicht, sodass sie bis zu 40km/h schnell werden konnten. Im Gegensatz zum Kolosseum, wo strenge Regeln herrschten, war hier alles erlaubt. Eigentlich galt nur eines: der Schnellste gewinnt

Circus Maximus

Der Circus Maximus hat seinen Ursprung schon im 6. Jahrhundert vor Christus. In dem Tal zwischen dem Palatin und dem Aventin Hügel hat man damals gerne Feste und Wagenrennen veranstaltet, sodass hier die Könige ein Stadion aus Holz bauen ließen. Der Circus Maximus mit seinen Sitzplätzen aus Holz musste aufgrund mehrerer Brände immer wieder erneuert und umgebaut werden. Etwa 50 vor Christus wurde unter Julius Cäsar das Holz erstmals gegen Stein und Marmor ausgetauscht und das Stadion wurde vergrößert. Aber nicht mal Stein konnte dem gewaltigen Feuer im Juli 64 Stand halten und der Circus Maximus wurde ein weiteres Mal zerstört. Danach wurde der Circo Massimo wieder aufgebaut und unter Kaiser Trajan im Jahr 103 fertiggestellt. Zu dieser Zeit hatte das Stadion Platz für 250.000 Zuseherinnen und Zuseher.