Ostia

In dieser Folge nehme ich euch mit in mein Alltagsleben. Ich erzähle euch, wo und wie ich in den Tag gestartet bin, was ich an Ostia und an dem Leben am Meer mag und warum Ostia als Hafenstadt so wichtig für die römische Wirtschaft war.

bella Italia > Folge 6:

Eine Reise nach Ostia, ans Meer, und eine Geschichte über meinen italienischen Alltag.

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Ostia
00:00 / 14:15

Inhaltsverzeichnis

03:02 | Das Frühstück, caffè und cornetto
06:38 | Il dolce far niente, das süße Nichtstun
08:24 | La ragazza austriaca, das österreichische Mädchen
10:26 | Ostia Antica, eine Zeitreise

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Mit der S-Bahn kannst du in nur 30 Minuten um 1,50€ von Piramide/Ostiense, Basilica San Paolo oder EUR Magliana (alles Stationen  der U-Bahnline B) in den sogenannten „Lido Trenino“ zusteigen und bei Lido Centro, Stella Polare oder Castel Fusano aussteigen, um an den Strand zu gehen. Fahrkarten (Tages-, Wochen- und Monatskarten) für das Stadtzentrum Rom sind übrigens für eine Fahrt nach Ostia gültig. Mehr dazu findest du auch in diesem Video.

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Am besten besucht du die Ausgrabungsstätte Ostia Antica am Vormittag (unbedingt mit Tourguide!) und genießt das Meer am Nachmittag.

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Nicht alle Strandzugänge sind kostenlos. Für den Zutritt muss man meisten für Liegen (und Schirme) bezahlen, allerdings werden die Strände dann auch von Bademeisten bewacht. Der Preis pro Liege bzw. Sonnenschirm liegt zwischen 6€ und 10€.

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Kostenlose Strände sind mit „spiaggia libera“ oder „spiaggia libera attrezzata“ gekennzeichnet. Bei zweiterem kann man Sonnenschirme und Liegen vor Ort mieten, es ist aber nicht verpflichtend. Dennoch wacht ein Bademeister über das Geschehen im und am Meer.

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Ich gehe meistens an den Strand „Il Curvone“ (Piazzale Magellano), den man auch kostenlos nutzen kann und esse die Pizza am liebsten bei "Romolo Al Centro" (Via della Stazione Vecchia, 9).

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Der Strand von Ostia

Der Lido di Ostia (Strand von Ostia) wird zwar von den römischen Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt, trotzdem abwertend behandelt. Das hat wohl den Grund, dass vor noch nicht allzu langer Zeit der Strand und das Wasser sehr verschmutzt waren. Mittlerweile hat sich das aber geändert und die Strände wurden gesäubert. Es gibt viele neue Lokale und Restaurants und man kann so dem oft stressigen Arbeitsalltag mit einem kurzen Besuch am Meer entkommen. 

Ostia Antica

Der römische Hafen in Ostia, der seine Ursprünge schon im 7. Jahrhundert vor Christus nimmt, war in der Antike für die Entwicklung und Wirtschaft der Stadt sehr wichtig. So wurden Rohstoffe aus Afrika an die Hafenstadt geschifft und dort für die weitere Verarbeitung in großen Getreidespeichern (Grandi Horrea) zwischengelagert. Diese Speicher konnten so viel Getreide lagern, dass 17.000 Menschen ein Jahr davon versorgt werden hätten können – was ungefähr einem Drittel der Bevölkerung von Ostia im 2. Jahrhundert entsprechen würde. Ostia Antica ist heute weltweit eine der größten und besterhaltenen Ausgrabungsstätten. Entlang von Tempeln, Wohnhäusern, Gräbern, Thermen und Theatern kann man dort – ganz ohne High-Tech – eine Reise zurück in die Zeit machen.

Mein Leben in Ostia

Nachdem ich einige Zeit in Ostia gelebt habe, habe ich die Erfahrung gemacht, dass es hier quasi ein Dorf ist; da kennt man seine Nachbarn und Nachbarinnen und erfährt die wichtigsten News beim Kaffee trinken und nicht im Fernsehen. Und dieses Dorfleben am Meer der italienischen Hauptstadt mag ich einfach.

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