Ostia

In dieser Folge nehme ich euch mit in mein Alltagsleben. Ich erzähle euch, wo und wie ich in den Tag gestartet bin, was ich an Ostia und an dem Leben am Meer mag und warum Ostia als Hafenstadt so wichtig für die römische Wirtschaft war.

bella Italia > Folge 6:

Eine Reise nach Ostia, ans Meer, und eine Geschichte über meinen italienischen Alltag.

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Der Strand von Ostia

Der Lido di Ostia (Strand von Ostia) wird zwar von den römischen Einwohnerinnen und Einwohnern genutzt, trotzdem abwertend behandelt. Das hat wohl den Grund, dass vor noch nicht allzu langer Zeit der Strand und das Wasser sehr verschmutzt waren. Mittlerweile hat sich das aber geändert und die Strände wurden gesäubert. Es gibt viele neue Lokale und Restaurants und man kann so dem oft stressigen Arbeitsalltag mit einem kurzen Besuch am Meer entkommen. 

Ostia Antica

Der römische Hafen in Ostia, der seine Ursprünge schon im 7. Jahrhundert vor Christus nimmt, war in der Antike für die Entwicklung und Wirtschaft der Stadt sehr wichtig. So wurden Rohstoffe aus Afrika an die Hafenstadt geschifft und dort für die weitere Verarbeitung in großen Getreidespeichern (Grandi Horrea) zwischengelagert. Diese Speicher konnten so viel Getreide lagern, dass 17.000 Menschen ein Jahr davon versorgt werden hätten können – was ungefähr einem Drittel der Bevölkerung von Ostia im 2. Jahrhundert entsprechen würde. Ostia Antica ist heute weltweit eine der größten und besterhaltenen Ausgrabungsstätten. Entlang von Tempeln, Wohnhäusern, Gräbern, Thermen und Theatern kann man dort – ganz ohne High-Tech – eine Reise zurück in die Zeit machen.