Pasta

In dieser Folge erzähle ich euch mehr über die italienische Esskultur und über kulinarische Dos and Don'ts im Zusammenhang mit Pasta.

bella Italia > Folge 14:

Eine kulinarische Reise in die italienische Küche.

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Parmigiano und Panna

Der Parmigiano (Parmesan) wird nicht, wie einige vielleicht glauben, über jedes Nudelgericht gerieben. So ist es in Italien ein No-Go Parmesan mit Soßen, die Fisch, Meeresfrüchte oder Knoblauch beinhalten, zu vermischen. Denn der Käse würde den Geschmack sonst übertönen. Zudem wird in der italienischen Küche kaum Butter und Schlagobers/Sahne (Panna) verwendet, außer für Süßspeisen. Spaghetti Carbonara werden also eigentlich ganz einfach mit Eiern, Pecorino und Schweinebackenspeck zubereitet – in keinem Fall aber mit Schlagsahne und Schinken.

Primo und Secondo

Man unterscheidet in Italien zwischen Primo und Secondo, also 1. und 2. Gang. Pasta, also Nudeln, zählen in Italien zur Kategorie „primo“. Sie sind also keine Beilage zu Fleisch- oder Fisch, sondern werden als Gang nach der Vorspeise (Antipasto) und vor dem 2. Hauptgericht (secondo) gegessen, wie vielleicht vergleichsweise in Deutschland oder Österreich eine Suppe. Fleisch oder Fisch werden nur dann gemeinsam mit Nudeln gegessen, wenn sie Bestandteil der Soße sind, sonst immer getrennt voneinander.